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Erfahrungsbericht über unsere Zeit mit IHA in Griechenland

Nora (24) und Beeke  waren von Januar bis April 2017 für die IHA in Nord-Griechenland – Nora als Koordinatorin – sie studiert Internationale Not- und Katastrophenhilfe in Berlin, Beeke als Volontärin, sie studiert Politikwissenschaft in Münster.

Die beiden schildern Euch hier ein wenig, wie sich die Arbeit über den Zeitraum von vier Monaten verändert hat und wie eine “typische” Woche aussah.

“Die Herausforderung für die IHA war und ist, sich an die sich ständig ändernde Situation vor Ort anzupassen. Oft gibt es wöchentlich Veränderungen: sei es bei der Anzahl an Personen in einem Camp oder angesichts sich deutlich verändernder Aufgaben, es gibt immer wieder komplette Relokalisierungen.
Die Arbeit mit IHA in Griechenland besteht aus vollen und langen Tagen, ist jedoch sehr erfüllend. Die meisten Freiwilligen kommen mit dem ähnlichen Ziel nach Griechenland: Endlich etwas gegen die schwierige Lage zu tun und nicht mehr nur zuzugucken. Während Europa seine Grenzen immer mehr verschließt, wollen wir genau das Gegenteil tun und den Menschen helfen, die vor Krieg und Perspektivlosigkeit fliehen und an den Grenzen Europas festsitzen. Dabei spielen das menschliche Beisammensein und Interesse an ihren Problemen eine genauso große Rolle wie die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Kleidung.

Ein eiskalter Winter

Anfang Januar 2017 war die Situation in Griechenland für viele Geflüchtete kaum auszuhalten. Der Winter 2016/2017 war einer der kältesten Winter in Griechenland in den vergangenen 50 Jahren – noch kälter als im Jahr davor. Die Wirtschaftskrise in Griechenland trug ihren Teil dazu bei, dass sich die Situation verschlimmerte: So wurde beispielsweise das Wasser immer wieder abgestellt und der Strom fiel plötzlich aus. In einigen Camps froren dadurch die Wasserleitungen ein und somit waren die Sanitäranlagen lahmgelegt.
Man sollte meinen, dass die zuständigen Behörden aus dem Jahr davor gelernt hatten und die Menschen in adäquaten Unterkünften untergebracht wurden. Dies geschah zwar nach und nach, aber leider viel zu spät. Die kälteste Zeit war schon fast vorbei, als die Menschen aus den Lagern in Wohnungen oder Hotels umziehen konnten.

Verteiler für (fast) alles

Im Januar bestand die Aufgabe der IHA in Nordgriechenland vor allem darin, warme Kleidung zu verteilen sowie Lebensmittel und Hygieneprodukte in verschiedenen Camps, Hotelanlagen und Apartments zu bringen und zu verteilen. Zusätzlich wurde vor allem die Organisation FoodKIND bei der Vorbereitung und Verteilung von Frühstück an obdachlose Geflüchtete und das TeamBananas bei der Verteilung von Bananen und beim Kindertanzen in verschiedenen Camps unterstützt.
Mitte Januar entschied sich die IHA zusammen mit dem Truckshop, Winterkleidung auf die Insel Lesbos zu bringen und zu verteilen, da sich dort die Lage auf Grund des kalten Wetters zugespitzt hatte. So wurde das Spendenlager die folgenden zwei Wochen von früh morgens bis spät abends nach Winterkleidung durchsucht, diese wurde sortiert und auf Paletten zum Transport vorbereitet. Am Ende des Monats konnten dann voll beladene Trucks und einige Freiwillige von IHA nach Lesbos aufbrechen.

Unterstützung von Food Project

Anfang Februar zeichnete sich eine Umbruchphase ab. Es fehlte nicht nur der Truck, mit dem bisher die Kleider verteilt wurden (der befand sich ja jetzt auf Lesbos), sondern es wurden auch immer mehr Camps in Nordgriechenland geschlossen. Einige Organisation hielten es nicht mehr für nötig, in der Region zu bleiben. Auch innerhalb der IHA wurde über einen weiteren Verbleib diskutiert. Relativ schnell merkten wir jedoch, dass die Geflüchteten, nur weil sie nun nicht mehr in Camps untergebracht waren, trotzdem Bedürfnisse hatten. Am Anfang war es jedoch schwierig, herauszufinden, wo die Geflüchteten nun untergebracht waren und was genau gebraucht wurde. Es sollten vor allem Lebensmittel sein.
Man hatte viele Geflüchtete in Hotels untergebracht, die über den Winter geschlossen sind. Dort war es ihnen oft nicht erlaubt, zu kochen und sie wurden täglich durch eine Catering Firma versorgt. Das Essen wurde jedoch nicht an die Essgewohnheiten der Geflüchteten angepasst und war oft von schlechter Qualität mit wenig frischen Zutaten. Es wurden tagelang die gleichen Speisen geliefert.
So entschlossen wir uns, das Food Project stärker zu unterstützen, das sich auf die Verteilung von frischem Gemüse und trockenen Lebensmitteln wie Reis, Bohnen und Kichererbsen spezialisiert hat. Das Food Projekt ist eine Kollaboration verschiedener Charities – Help Refugees (UK), We do what we can/Vi gör vad vi kan (Swe), Volkshilfe Austria (Ö), aid hoc (CH), AIRE (E) -, die das Geld für das den Kauf des Gemüses/dry food zur Verfügung stellen.
Jeden Morgen wurde mit Hilfe unserer Freiwilligen das Gemüse sortiert und in Portionen verpackt. Unsere alltägliche Arbeit bestand aber weiterhin daraus, dass Spendenlager zu organisieren und auf Anfragen nach Hilfsgütern zu reagieren. Immer wieder kamen Container mit Hilfsgütern an, welche in unsere System einsortiert werden mussten. Diese Arbeit erscheint vielen langweilig, aber ist sehr wichtig. Wir waren stets auf der Suche nach sinnvollen Einsatzorten für die Spenden in unserem Lager: So haben wir immer wieder kleinere Verteilungen mit Hygieneprodukten durchgeführt oder konnten so andere Organisationen wie DocMobile, der Soulfood Kitchen oder Drop in the Ocean mit Materialien unterstützen. Um wenigstens einige Leute mit Kleidern zu versorgen zu können, entschlossen wir uns einen Shop in unserem Lager einzurichten. Dort wurden täglich 2-3 Familien versorgt.
Mitte Februar entschlossen wir uns dann dazu, die Verantwortung für die Gemüse-Verteilung in einem Camp in der Nähe der Stadt Larisa zu übernehmen. Dort befindet sich eines der größten Camps mit ungefähr 1.200 Bewohner, welche jeden Freitag mit Gemüse versorgt werden. Kurze Zeit später kam eine weitere wöchentliche Verteilung in einem Apartmentkomplex in Epanomi hinzu.

Im März wurde es nun langsam wärmer und wir stellten das Lager wieder einmal auf den Kopf, dieses Mal auf der Suche nach Frühlings- und Sommerkleidung. Mitte des Monats entschloss sich die Gruppe aus Truckshop- und IHA-Freiwilligen wieder von der Insel Lesbos zurückzukehren. Dort hatten sie mittlerweile ebenfalls ein Lager
mit einem funktionierenden Verteilungssystem aufgebaut, welches an die Verantwortlichen vor Ort für das Camp Moria übergeben wurde.

Wie sieht unsere Arbeit in Thessaloniki aus?

Unsere Arbeit rund um Thessaloniki ist sehr vielfältig. Es wird versucht, die Arbeit immer an die aktuelle Situation anzupassen. Zusätzlich bemüht die IHA, sich immer auch kurzfristig für Notfall-Einsätze bereit zu halten. Auch andere Organisationen wurden unterstützt, mit Materialien oder freiwilligen Helfern.
Sonntags wird meist die kommende Woche von den Koordinatoren geplant. Es wird eingeteilt, welche Freiwilligen bestimmte Aufgaben übernehmen können. Dabei wird darauf geachtet, dass jeder einmal alle Bereiche durchlaufen hat. Sind Freiwillige für einen längeren Zeitraum da, können sie auch gezielt die Verantwortung für eine Aufgabe übernehmen. Was wir wo alles machen, lässt sich am besten an einem exemplarischen Wochenplan erklären:

 

 

 

 

 

 

Montag

#Frühstück gemeinsam mit FoodKIND
#Warehouse Shop
#Giannitsa/ Kornelios
#Veggie packing

Frühstück im “abandoned building”

Jeden Morgen wird gemeinsam mit FoodKIND Frühstück für obdachlose Geflüchtete in Thessaloniki zubereitet und in dem leerstehenden Gebäude, in dem sie leben, verteilt. Mal gibt es Joghurt mit Haferflocken, mal Sandwiches und Eier und mehr, immer dazu Bananen und leckeren ‘Chai’.

 

Für alle anderen, die nicht beim Frühstück mithelfen, steht das morgendliche Treffen am Warehouse mit der ersten Besprechung und Koordination des Tages an: Wer sortiert welche Boxen in welche Kisten, wer betreut den Free Shop für geflüchtete Familien und wer holt diese von ihren Unterkünften ab und bringt sie wieder nach Hause? Auch das Mittagessen wird meist für alle im Warehouse gemacht und bei gutem Wetter gemeinsam in der warmen griechischen Sonne genossen.

Der Free Warehouse Shop
Bis Mitte April hatten wir einen Free Warehouse Shop in unserem Warehouse. Pro Tag wurden zwei bis drei Familien dorthin gefahren und bei der freien Auswahl ihrer Kleidung begleitet. Dies war oft logistisch sehr aufwendig und nur eine Übergangslösung – solange der große Truck noch auf der Insel Lesbos im Einsatz war.

Seit April existiert dieser Shop nicht mehr in dieser Form, denn Ende Mai wurde ein Free Shop für Geflüchtete in der Innenstadt von Thessaloniki eröffnet. Gleichzeitig führte das Team Truckshop mithilfe ihres Lastwagens nun wieder größere und auch effizientere Kleiderverteilungen durch.
Schon im März waren wir mit voll behangene Kleiderstangen zu einem Apartmentkomplex mit ca. 250 Geflüchteten in Epanomi unterwegs gewesen, hatten dort einen Shop mit aufgebaut und geholfen, innerhalb von drei Tagen Klamotten für Kinder, Frauen und Männer zu verteilen. Jeder konnte nach Geschmack auswählen. Es waren drei lange, aber sehr erfolgreiche Tage und Co-Volunteer Claudio hat sogar einen Haarschnitt als Dankeschön bekommen.

Essensverteilung in Giannitsa und Kornelios
Bis Ende März hatten wir zweimal die Woche Gemüse, Bananen, Milch, Zucker sowie Windeln und Feuchttücher an Geflüchtete verteilt, die in einem Hotel in dem Ort Giannitsa untergebracht waren. Das Essen wurde unter freiem Himmel vor dem Hotel verteilt, in Form von zwei unterschiedlich großen Gemüsetüten: Die kleineren roten Tüten reichen für eine Person und die großen grünen für drei Personen. Zudem bekommt jede Person eine Banane, es gibt eine Tüte Milch pro 2 Personen. Das bedeutete für eine fünfköpfige Familie eine grüne und zwei rote Gemüsetüten, 5 Bananen und 3 bis 4 Liter Milch. Nach diesem System wurden Zimmernummer nach Zimmernummer die Tüten verteilt, Unter den Bewohnern fanden sich immer freiwillige Helfer, die bei der Verteilung, aber vor allem auch bei der Kommunikation, geholfen haben.
Gleichzeitig haben wir für 5 Wochen ein weiteres Hotel in Kornelios mit zusätzlichen Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln versorgt.

Dienstag
#Frühstück gemeinsam mit FoodKIND
#Warehouse Shop
#Veggie-Packing
#Banana Sinatex

Bananen in Sinatex
Zusammen mit Team Bananas werden jeden Dienstag und Freitag in dem Flüchtlingscamp ‚Sinatex‘ Bananen verteilt. Über 100 Menschen leben hier in einer alten Industriehalle. Anfänglich waren auch hier, wie in den meisten Camps, nur Zelte aufgebaut. Doch die Organisation, die das Camp betreut, konnte mit dem Militär vereinbaren, kleine “Zimmer” aus Holz zu errichten. Diese waren zwar anfänglich noch nach oben offen, aber bedeuteten dennoch für die Bewohner ein bisschen mehr Privatsphäre.

Der krönende Abschluss einer jeden Bananenverteilung ist das gemeinsame Tanzen mit allen Kindern, etwa zu den Klängen von ‚Aram Sam Sam‘. Neben ‚Waka Waka‘ von Shakira war zu unserer Zeit ‚Gangnam Style‘ der absolute Hit-Song. Nicht nur für die Kinder war dies eine Freude, sondern auch gerade für die Mütter eine willkommene Gelegenheit, ein paar Minuten für sich Zeit zu haben.

Veggie-Packing
Gemeinsam mit dem Food Project werden wöchentlich Gemüsetüten für ca. 13 Camps und andere Unterkünfte gepackt. Das Gemüse wird in Thessaloniki morgens am Zentralmarkt gekauft und von der Organisation Help Refugees zum Warehouse gebracht. Dort befindet sich die Sortier- und Packstation.

Mittwoch
#Frühstück gemeinsam mit FoodKIND
#Warehouse Shop
#Epanomi
#Veggie-Packing

Essensverteilung in Vasilika und Epanomi
Nachdem ab Januar immer mehr Camps geschlossen wurden, sind viele Menschen in Apartment-Gebäuden untergebracht worden. Meistens sind diese außerhalb der Stadt und schlecht angebunden. In Epanomi befindet sich einer dieser Apartment-Blöcke – vor allem Familien mit Kindern (ca. 250 Menschen) leben in den zwei Häusern. Die Anlage befindet sich direkt an einem Strand; die schöne Lage ist ein riesiges Problem, die Anbindung ist schlecht und die Familien sind abgeschottet. Es ist schwer für sie, mit dem Geld, das sie auf Cash-Karte bekommen, über die Runden zu kommen.
So entschieden wir uns, ab Mitte Februar auch hier Gemüse zu verteilen. Einmal die Woche fahren wir mit unserem Van die kurvige Strecke nach Epanomi und bringen Gemüse, Windeln und andere Hygieneartikel. Auf dem Hinweg lieferten wir bis Anfang April auch noch Gemüse im Camp Vasilika ab, welches einst 1300 Menschen beherbergte und im April noch etwa 60 Bewohner hatte.

Donnerstag
#Frühstück gemeinsam mit FoodKIND
#Warehouse Shop
#Giannitsa/ Kornelios
#Birthday Club

Birthday Club
Was gibt es Schöneres als einem Geburtstagskind trotz schwieriger Umstände und der ungewissen Zukunft ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. Genau das machen Freiwillige bei dem Projekt ‘Birthday Club’. Mit Kuchen, Luftballons, Süßigkeiten und Musik im Gepäck versüßen Freiwillige, verkleidet als Clowns, “Tweetie” oder ähnliches, den Tag der Geburtstagskinder rund um Thessaloniki.

Freitag
#Frühstück gemeinsam mit FoodKIND
#Warehouse Shop
#Larissa
#Banana Sinatex

Gemüseverteilung in Larissa
Eine der aufwendigsten Verteilungsaktionen findet jeden Freitag in einem Camp in der Nähe der Stadt Larisa statt. Schon am Donnerstag geht die Vorbereitung los. Es müssen nämlich über 900 Tüten mit Gemüse gepackt werden. Am Freitagmorgen werden diese in den IHA-Van gestapelt und die zweistündige Fahrt zum Camp beginnt. Da das Militär fast jede Woche die Verantwortlichen vor Ort wechselt, ist es jedes Mal eine Überraschung, wie lange der Einlass in das Camp dauert. In der Regel weiß nie jemand Bescheid und wo die richtigen Papiere liegen. Es kann durchaus mal eine Stunde in Anspruch nehmen bis klar ist, dass wir jede Woche für die Verteilungen in das Camp kommen. Dieses gehört zu den wenigen, in dem die Bewohner in voll ausgestatteten Containern wohnen. In den solarbetriebenen Boxen befindet sich sogar ein eigenes Badezimmer. Im Verhältnis zu vielen anderen Camps ist das purer Luxus. Die großen Unterschiede zwischen den Camp-Standards fallen immer wieder auf.
Für die Verteilung selbst brauchen wir ungefähr drei Stunden, wobei wir von zahlreichen kleinen und großen Helfern aus dem Camp unterstützt werden. Leider gibt es keine Organisation vor Ort, die diese Aufgaben übernehmen könnte. Es wäre sinnvoller, das Gemüse in Larisa zu kaufen. So aber macht sich die IHA auf die wöchentliche Fahrt.

Samstag
#Frühstück
#Warehouse Shop

Sonntag
#frei

An freien Sonntagen ruhen wir uns entweder von der anstrengenden Woche aus oder unternehmen etwas zusammen, machen zum Beispiel gemeinsame Ausflüge zum Strand. Unter der Woche gab es regelmäßig ein gemeinsames Abendessen “im griechischen Restaurant unseres Vertrauens”.

Die Freiwilligen-Arbeit ist bereichernd auf viele Weisen und geprägt durch einen kulturellen Austausch auf vielen Ebenen: zwischen Freiwilligen verschiedenster Nationen und mit den Geflüchteten. Gleichzeitig dringt man etwas mehr ein in das komplexe Geflecht, das sich europäisches Asylsystem nennt, und sieht wie Menschen gezwungen werden, über Jahre in Ungewissheit zu leben: Wann können sie endlich in ein anderes europäisches Land umgesiedelt werden und ihr Leben weiter leben? Wann können Kinder wieder richtig zur Schule gehen und Eltern arbeiten? Wann sehen sie den Rest der Familie wieder? Für viele Geflüchtete in Griechenland sind dies immer noch die Fragen, die sie täglich beschäftigen. Diese Fragen können wir für sie leider nicht lösen. Doch durch die Arbeit von IHA wird der schwierige Weg etwas erleichtert.

Viele Erfahrungen haben wir mit zurück nach Deutschland genommen und sehen wie wichtig es auch hier ist, Geflüchteten beim Aufbau ihres Lebens in Deutschland behilflich zu sein: sei es nur mit einem freundlichen Lächeln auf der Straße oder dem Weitererzählen der gesammelten Erkenntnisse. Wir hoffen, dass wir damit das Verständnis für die Menschen, die unfreiwillig ihr Land verlassen mussten und sich nun in einer vollkommen fremden Kultur zurechtfinden müssen, verbessern können.

Es gibt verschiedene Wege, sich für diese Menschen einzusetzen und die Arbeit der IHA ist einer davon.