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Vergangene Einsatzorte

Einsätze von September 2015 bis November 2016

Anfänglich hatten wir sehr chaotische Zeiten. Am 18. September 2015 konnten wir die ersten Helfer koordinieren. Von September 2015 bis November 2016 haben wir somit erfolgreich über 1.400 freiwillige Helfer und fast 600 Tonnen Hilfsgüter an vielen verschiedene Orte in Europa koordiniert. Gerne möchten wir euch eine Übersicht geben, damit ihr einen Einblick in unsere Helfer-Statistik bekommt. Wir unterscheiden immer zwischen eigenen Projekten vor Ort und der reinen Koordination an andere Helfergruppen oder NGO’s.

Länder

Hier könnt ihr sehen, wie viele der 1.400 freiwilligen Helfer sich in welchem Land durch unsere Projekte und Koordination aufhielten.

Orte

An folgenden Einsatzorten waren die von uns koordinierten freiwilligen Helfer aktiv:

Frankreich / Großbritannien: Grande-Synthe
Österreich / Slowenien: Spielfeld, Sentilj
Österreich / Ungarn: Hegyeshalom
Slowenien / Kroatien: Brežice, Dobova 1, Dobova 2, Rigonce, Bregana
Ungarn / Kroatien: Zakany
Ungarn / Serbien: Röszke, Szeged
Kroatien / Serbien: Tovarnik, Sid, Opatovac, Slavonski Brod
Serbien / Mazedonien: Presevo, Miratova
Serbien / Bulgarien: Dimitrovgrad
Griechenland / Türkei: Lesbos, Chios
Mazedonien / Griechenland: Gevgelije, Idomeni

Kalochori

Nachdem wir im Sommer verschiedene Bau- und Infrastrukturprojekte in Kalochori realisiert haben, sind wir dem Camp natürlich stark verbunden. Wir arbeiten weiterhin eng mit Diane und ihrem Team zusammen und stellen Helfer für verschiedene Aufgaben und Aktivitäten, unter anderem für Kleidungsausgaben, Schulunterricht und Freizeitprogramme.


Kooperation - IRC

Seit Anfang Juli sind wir offizieller Kooperationspartner von IRC – International Rescue Commitee –  für emergency distributions in den Camps rund um Thessaloniki. Wir verteilen hauptsächlich Wasser und Hygiene-Artikel und unterstützen damit viele Menschen, die derzeit in den Camps leben. Warum machen wir das und was erreichen wir dadurch? Als kleine, dadurch flexible und schnelle Freiwilligen-Organisation sind wir schnell dort, wo Hilfe benötigt wird. In Kooperation mit einer der größten humanitären NGOs der Welt haben wir nun Zugang zu Ressourcen, die wir alleine nie organisieren könnten. Somit schließen wir  eine Lücke und verteilen dringend benötigte Produkte als Bindeglied zwischen IRC und den Menschen in den Camps. Beispielsweise haben wir über zwei Wochen lang Wasser im Camp Alexandria verteilt, da das Wasser im Camp nicht trinkbar war. Auch nachdem über 400 Jesiden das Camp Nea Kavala verlassen hatten, konnten wir durch unsere Kooperation schnell einige notwendige Hilfsgüter – wie Decken und Wasser – an sie verteilen und ihnen dadurch helfen, bevor sie am nächsten Tag in ein neues Camp gebracht wurden. Wir freuen uns sehr, dass wir die Möglichkeit haben hier in guter Kooperation mit IRC zu arbeiten und gleichzeitig so vielen Menschen die Situation in den Camps erleichtern zu können.

Community Centre - Nea Kavala

Am 07. Mai errichteten wir mit einer wundervollen Gruppe aus freiwilligen Helfern das We Are Here – Community Centre in dem Camp Nea Kavala. Schon seit Anfang an arbeiten wir großartig zusammen und unterstützen uns gegenseitig, wo wir können. Endlich können die Kinder und Erwachsenen in diesem Camp wieder Spaß haben, etwas lernen und eigenes Wissen weitergeben.

Cultural Center - Cherso

Am 03. April haben wir das Idomeni Cultural Center erbaut. Die Helfer des Open Cultural Center, haben einen Ort daraus gemacht, den man kaum beschreiben kann. Ein Gefühl der Sicherheit, Freude und Entspannung konnten viele Menschen schon lange nicht mehr erleben.

Nachdem Idomeni geschlossen wurde, entschieden wir uns gemeinsam ein weiteres Cultural Center in dem Camp Cherso zu eröffnen – dort arbeiten nun täglich bis zu 25 freiwillige Helfer aus aller Welt.

Das Camp Cherso wurde am 09. Dezember 2016 vorübergehend geschlossen und die Menschen auf verschiedene andere Camps verteilt. OCC reorganisiert sich derzeit.

Eine Küche für Kalochori

Essen in den Camps? Ein ganz großes Problem!

Nachdem die Probleme bezüglich des Essens in den Camps sich stetig vermehren, haben sich einige unserer freiwilligen Helfer in Gemeinschaftsarbeit mit BLUEANTS überlegt ihre eigene kleine Küche aufzumachen. Da dieses aus rechtlichen Gründen im Camp nicht erlaubt ist, wurde ein kleiner Raum im nächstgelegenen Dorf gesucht, renoviert und zur Küche umgebaut. Es war fantastisch mitzuerleben wie das erste Essen serviert werden konnte. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass diese Küche am Leben bleiben kann und packt tatkräftig mit an. Die Farma Community Kitchen benötigt dringend Langzeit-Helfer!

 

Kooperation - Team Banana

Seit einigen Wochen haben wir eine Kooperation mit Team Bananas – für die, die sie nicht kennen: Team Banana fing in Idomeni an, Bananen an alle Kinder und schwangere Frauen zu verteilen und damit in dieser doch sehr hoffnungslosen Situation den Menschen Kontinuität und ein Strahlen im Gesicht zu schenken. Genau das führen wir momentan in acht offiziellen Camps fort. Man mag kaum glauben, was eine Banane bewirken kann. In manchen Camps waren wir sogar in der Lage das Projekt zu erweitern und nicht nur Bananen an Kinder und schwanger Frauen, sondern an alle im Camp lebenden Menschen zu verteilen. Da es häufig Probleme mit dem Essen – aber auch anderen Thematiken gibt – versuchen wir immer wieder unsere Verteilungen zu vergrößern und mit weiteren Produkten zu ergänzen.

Slavonski Brod

Slavonski Brod, unser erster Einsatz zusammen mit großen Organisationen und der lokalen Regierung – und eine „kleine“ Erfolgsstory.

Einsatzort: Slavonski Brod, Kroatien
Einsatzzeit: 04.11.2015 – 15.03.2016

» Newsletter-Bericht zum Abschluss von Slavonski Brod

Idomeni

Idomeni, die Grenze schließt und tausende Menschen sitzen fest…

Einsatzort: Idomeni, Griechenland
Einsatzzeit: Februar 2016 – Juni/Juli 2016

» Newsletter-Bericht zur Gesamtsituation  von Ende März

» Newsletter-Bericht zum Idomeni Cultural Center

» Newsletter-Bericht zu unserem Projekt Cultural Centers

» Newsletter-Bericht zu dem Projekt Lighten Up

Röszke

Mit Röszke und dem vor Ort herrschendem Chaos mit teilweise täglich 12.000 ankommenden Menschen bildete sich eine Gruppe von Helfern die versuchten dem Chaos und der unkoordinierten Hilfe wenigstens ein wenig Herr zu werden. Noch in Röszke bauten wir erste Strukturen auf um ein koordiniertes Helfen zu vereinfachen. Neben Lagerflächen für Kleidung und Essen wurden die dafür benötigten Ausgabestrukturen geschaffen. Das Hauptaugenmerk lag hier wie auch noch später auf der absoluten Nothilfe. Die Aufgebauten Strukturen erleichterten diese aber enorm. Eine Erfahrung die die IHA bis heute prägt. Die Kerngruppe an Helfern die sich in Röszke traf, bildete dann das Gründerteam der IHA.

» Presse-Berichte zu Röszke

FRANKREICH

Das Camp „de La Liniere“ in Grande Synthe (Frankreich) benötigt immer wieder helfende Hände. Gerne unterstützen wir sie schon seit Monaten, wo wir können und koordinieren Helfer zur Kesha Niya Kitchen.

 

Unbenannt

Kesha Niya Kitchen

Im Camp de la Liniere in Nordfrankreich arbeiten wir in verschiedenen Bereichen, um den Menschen das Leben etwas angenehmer zu gestalten.

In allen Bereichen versuchen wir so gut wie möglich mit den Bewohnern des Camps zusammen zu arbeiten.

Die Küche ist unser Hauptarbeitsplatz. Wir kochen drei mal täglich für ca. 1000 Menschen.

Außerdem betreiben wir ein kleines Kaffee, arbeiten in den so genannten Freeshops & Community Kitchens, kümmern uns um das Feuerholz zum kochen und arbeiten mit Frauen und Kindern in einem Women Center.

Bei all diesen Arbeiten brauchen wir immer viele, motivierte Helfer, die bereit sind sich auf andere Kulturen einzulassen. Wir freuen uns über jede helfende Hand!


Opatovac

Nach der Grenzschließung Ungarns zu Serbiens änderte sich die Route und verlief nun über Opatovac, Kroatien. Dort mit der IHA angekommen bauten wir ein Lager für Kleidung und Essen auf und verteilen dies zuerst außerhalb des Registrierungscamp an die Menschen. Mit Hilfe von Greenpeace Kroatien konnten wir bald aber auch eine Kleiderausgabe in dem Camp als IHA Projekt managen. In Opatovac sind wir das erste mal unter dem Namen der IHA vor Ort aufgetreten. Dies war der Moment als sich für die IHA das Projektmanagement als neues Aufgabenfeld erschlossen hat.